Heinz Böhling bleibt CSU Ortsvorsitzender mit verjüngter Mannschaft

Bei der Ortshauptversammlung der Schwangauer CSU wurde der amtierende Vorsitzende und langjährige Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit der Mitglieder im Gasthaus Schneiderhanser für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Heinz Böhling betonte in seinem Arbeitsbericht, dass er bis dahin dann seinen Weg für einen jüngeren Kandidaten ebnen möchte. Er stellte fest, dass seine Bemühungen um die Verjüngung der Funktionsträger in den letzten Wochen und Monaten auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Dies zeigte sich schon letztes Jahr bei der Kandidatenliste zur Gemeinderatswahl.

Den neuen jungen Gemeinderäten stellte er ein gutes Zeugnis aus und lobte deren frische Ideen und ihre sehr engagierte Facharbeit im Ehrenamt.

Auch ist eine erfreuliche Bereitschaft jüngerer Bürger, sich zu engagieren zu erkennen.

Bei den Wahlen der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Christoph Helmer wieder gewählt und Rupert Gebler sowie Jürgen Jentsch neu von der Versammlung in den Vorstand gerufen.

Der Posten des Schriftführers ging wieder an Elke Sontheimer.

Großes Lob gab es von den Kassenprüfern für die vorbildliche Kassenführung von Timo Raschke, der einstimmig entlastet wurde. Timo Raschke wurde als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt.

Als Beisitzer des CSU-Ortsvorstandes fanden Hans-Jürgen Hörmann, Hermann Otto Velle, Thomas Gleich, Michael Weisenbach und Gabi Gebler das Vertrauen der Mitglieder.

Weiter gab es noch die Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten in die Kreisversammlung. Hier wurden insgesamt 9 Delegierte (Reinhold Sontheimer, Heinz Böhling, Timo Raschke, Christoph Helmer, Rupert Gebler, Jürgen Jentsch, Elke Sontheimer, Hans-Jürgen Hörmann, Michael Weisenbach) und 9 Ersatzdelegierte (Thomas Gleich, Gabi Gebler, Jens Schwarz, Hermann Otto Velle, Benedikt Sontheimer, Rudi Scheibenbogen, Rosi Sontheimer, Peter Helmer und Otto Lang) gewählt.

Sowohl Ortsvorsitzender Heinz Böhling als auch 3. Bürgermeister Peter Helmer machten in ihren Redebeiträgen auf die enorme Bedeutung der Europawahlen am 7. Juni aufmerksam.

Sie baten, im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis, sich für die Europapolitik der CSU stark zu machen, damit Bayern in Brüssel weiterhin Mitspracherecht hat.

Bürgermeister Reinhold Sontheimer berichtete über aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik, wie etwa die drei Bauprojekten im Bereich Hotellerie und Gastronomie in Horn, Brunnen und an der Gipsmühle. Das Thema "Weltkulturerbe Schloss Neuschwanstein", welches derzeit vom Land Bayern im Dreierpack mit Herrenchiemsee und Linderhof forciert wird, ist ebenso wieder auf der Tagesordnung.

Sontheimer warnte dabei vor großen Problemen und Einschränkungen, die dieses Prädikat mit sich bringen könne. "Es stehen doch sowieso schon 80 Prozent der Gemeindefluren entweder unter Landschafts- und Naturschutz oder unter der Einstufung als FFH-Gebiet. Die Enschränkungen durch das touristische Gütesiegel Weltkulturerbe dürfen wirklich nicht zu weit gehen." machte Sontheimer deutlich.

Er sprach in seiner Rede auch noch das Entwicklungskonzept Hohenschwangau an. Da sieht Sontheimer noch grössere Hinderniss, die es zu überwinden gilt.

Aus dem Konjunkturprogramm 2 erhofft sich der Gemeindechef jedoch entsprechende Fördermittel. Das Konjunkturprogramm 2 soll aber auch zur Sanierung der Grundschule Schwangau genutzt werden, ein Antrag wurde letzte Woche auf den Weg gebracht.

Große Sorge bereitet Sontheimer die noch nicht gelöste Thematik der Wasserversorgung der Stadt Füssen sowie deren Pläne zur Umgehungsstrasse, beides auf Schwangauer Fluren.

Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte CSU-Ortsvorsitzender Heinz Böhling die verdienten Mitglieder Hans Decker, Oskar Brumme und Hans-Jürgen Hörmann mit einer von Parteichef Seehofer signierten Ehrenurkunde im schmucken Holzrahmen.

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