Die CSU Schwangau setzt auf Sontheimer

Die Schwangauer CSU setzt für die Kommunalwahl am 2. März 2008 zum großen Teil wieder auf bewährte Kräfte, jedoch fanden bei der Nominierungsversammlung auch einige neue und junge Parteimitglieder Platz auf der Gemeinderats-Liste.

Bürgermeister Reinhold Sontheimer geht wieder als Kandidat bei der Wahl zum Gemeindeoberhaupt ins Rennen.

Rund ein Drittel der Schwangauer CSU-Mitglieder hatten sich versammelt, um zum einen ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl und zum anderen für den Posten des Bürgermeisters zu küren. Vorsitzender Heinz Böhling - er tritt nach 18 jahren im Gemeinderat ebenso wie Hans-Jürgen Hörmann nicht mehr zur Wahl an - zog Bilanz unter sechs Jahre erfolgreiche Gemeindepolitik.

Schuldenabbau, Ausbau des Tourismus, Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie eine insgesamt menschenahe Politik einen zentrale Themen gewesen. Sie seien zum Teil parteiübergreifend gemeistert worden. Die Handschrift der CSU sei dabei in allen Belangen unverkennbar gewesen.

Als einziger Kandidat fürs Bürgermeister-Amt wurde Reinhold Sontheimer einstimmig aufs Schild gehoben. In seinem kurzen Rückblick ging er nochmals auf die Schwerpunkte in seiner mittlerweile 18-jährigen Amtszeit ein und machte besonders auf die Entscheidungen in den vergangenen sechs Jahren aufmerksam. Er erwähnte dabei den Ausbau der König-Ludwig-Straße, den neuen Bauhof, die Einrichtung der Wintersportarena ("darauf bin ich besonders stolz"), die "Erfolgsstory" Kristalltherme und den Ausbau der Brunner Bucht am Forggensee mit dem neuen Uferweg.

Für die Zukunft unterstrich er die gesellschaftspolitisch äußerst wichtige Unterstützung und Förderung der Vereine durchh die Kommune, den weiteren Ausbau des Tourismus sowie das Vorhaben "Entwicklungskonzept Hohenschwangau".

Ein wichtiger Punkt sei das "wieder ausgegrabene Thema" der Umgehung Füssen-Schwangau. "Hier gibt es einstimmige Beschlüsse und ich weise darauf hin, dass für solch eine Straße unsere Landschaft nicht herhalten darf.", stellte Sontheimer fest und plädierte für die wiederholt geäußerte Forderung nach einer großräumigen Umfahrung über die B17.

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