Ortshauptversammlung

Michael Weisenbach neuer CSU-Vorsitzender in Schwangau - Einstimmiges Nein zum Projekt Allgäuer Dorf

Mit überwältigender Mehrheit wurde der 38jährige Michael Weisenbach bei der diesjährigen Ortshauptversammlung der CSU Schwangau zum 1. Vorsitzenden gewählt...

Schwangau (pm): Mit überwältigender Mehrheit wurde der 38jährige Michael Weisenbach bei der diesjährigen Ortshauptversammlung der CSU Schwangau zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Timo Raschke an, der in den letzten zwei Jahren engagiert Vorsitzender der Ortsgruppe tätig war. Raschke hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt, da er sich künftig verstärkt seinem Ehrenamt bei der Waldkörperschaft widmen wird.

Michael Weisenbach, der bisher für die Kasse der CSU Schwangau verantwortlich war, möchte als neuer Vorsitzender vor allem dafür sorgen, dass die CSU Schwangau zu allen wichtigen Themen künftig klare Standpunkte vertritt. „Wir wollen in Zukunft unsere Schwangauer Bürger noch mehr in unsere Entscheidungen miteinbeziehen und transparent machen, wofür wir stehen und wie unsere Meinung zu aktuellen Themen ist. Wir wollen ganz klar unsere Richtung aufzeigen und greifbarer werden. Nur so können wir wieder mehr Menschen   begeistern und für unsere CSU gewinnen.“, so Michael Weisenbach bei seiner Antrittsrede.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden erneut Peter Helmer, Hans-Jürgen Hörmann und Jürgen Jentsch mit einem beinahe einstimmigen Ergebnis gewählt. Als Schriftführer wurde Heinz Böhling in seinem Amt bestätigt. Richard Müller wird künftig als Kassier die Finanzen der CSU Schwangau verantworten, Kassenprüfer sind weiterhin Karl Weiss und Peter Bardzinsky.
Als  Beisitzer werden Heike Schöll, Andreas Helmer, Martin Schweiger, Benedikt Sontheimer und Hermann Otto Velle den Vorstand in seiner Arbeit unterstützen. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Michael Weisenbach, dem Kassier Richard Müller, sowie Heike Schöll, Andreas Helmer und Martin Schweiger (alle unter 41 Jahre) konnte die CSU Schwangau ihre Vorstandsmannschaft deutlich verjüngen.

Diskussionsschwerpunkt in den Berichten des 1. Bürgermeisters Reinhold Sontheimer und des Fraktionsvorsitzenden Peter Helmer bildete das derzeit breit in der Öffentlichkeit diskutiere Thema „Allgäuer Dorf“. Hier vertritt die CSU Schwangau eine eindeutige Position und steht auch weiterhin geschlossen zu ihrem klaren Nein. Reinhold Sontheimer fasste zusammen: „Das Allgäuer Dorf ist eine Gefahr für unsere Hotellerie, unsere Privatvermieter und unsere heimische Gastronomie, daher stimmen wir dagegen.“ Peter Helmer bekräftigt: „Das Allgäuer Dorf mit geplanten 600 Betten ist ein  Affront gegen die heimische Tourismuswirtschaft. Bei zusätzlich jährlich erwarteten ca. 350 000 Tagesgästen an diesem neuralgischen Punkt, will man sich nicht vorstellen, was diese Mehr an Tagesgästen für unseren Tourismus in Füssen und Schwangau bedeutet.“

Auch das Thema Wasserversorgung der Stadt Füssen mit Wasserschutzgebiet Hohenschwangau schnitt Reinhold Sontheimer kurz an und warnte erneut vor den negativen Auswirkungen für den Ortsteil Hohenschwangau. Neben Wahlen der Vorstandschaft wurden auch 9 Deligierte und Ersatzdeligierte zur Kreisvertreterversammlung  gewählt.

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