Ortskern und Rollstuhlfahrer im Fokus

Bürger sprechen mit CSU-Kandidaten über ihre Anliegen und Sorgen. Ein Spaziergang mit Rollstuhlfahrern soll Hindernisse im Dorf hervorheben.

Die Ortskernsanierung von Schwangau und die Situation des Forggensees waren Thema beim musikalischen Frühschoppen der CSU in Waltenhofen. Auch Landtagsabgeordnete Angelika Schorer machte deutlich, dass sie hinter einer Belebung des Mitteldorfes stehe. „Es ist ein bayernweites Problem, dass in den Ortskernen immer mehr Gebäude leer stehen“, sagte sie bei der Informationsveranstaltung.

Unterstützen will sie die Schwangauer CSU um Ortsvorsitzenden Michael Weisenbach und Bürgermeisterkandidat Stefan Rinke insbesondere beim Schwemmholzproblem. „Das Landwirtschaftsministerium kennt das Problem schon vom Bodensee“, sagte die Vorsitzende des des Auschusses für Ernährung Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Landtag. Konkretisiert wurde eine Lösung für Schwangau bei der interkommunalen Forggensee-Konferenz der CSU im vergangenen Jahr. „Möglicherweise kann das Holz über Netze eingesammelt werden und vom Wasserwirtschaftsamt abtransportiert werden“, sagte Schorer.

Weiterer Schwerpunkt des Gesprächs mit den Bürgern war die Barrierefreiheit im Ort. . Weisenbach und Rinke griffen die Anregung eines betroffenen Bürgers auf, Rollstuhlfahrer auf ihrem Weg durch den Ort zu begleiten. „Dabei können uns die Bürger persönlich Probleme zeigen, die andere gar nicht als solche erkennen“, waren sich die beiden einig. Kreistagskandidat Reinhold Sontheimer empfahl die Behindertenbeauftrage des Ostallgäu mit einzubinden.





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